Wie alles begann oder: Meine „Vierbeiner-Laufbahn“…
Wie schon erwähnt, hat meine Liebe zu Vierbeiner, speziell zu Hunden schon in frühester Kindheit angefangen. Damals mit dem Chow-Chow meines Patenonkels, der schon „vor mir“, da war..
Gefolgt haben dann viele „Gassi-Hunde“, ein Collie mit Namen Spify, Ein Schäferhund mit Namen Kessy und noch einige mehr..
Mit 11 Jahren hatte ich dann meinen ersten eigenen „Patenhund“ im Tierheim Bückeburg.
Bionda hieß sie und war eine reinrassige Hovawart-Dame, die allerdings von Geburt an, ein Missbildung der Nase und der Ohren hatte. Ihre Nasenlöcher waren viel zu eng und sie grunzte häufig wie ein Rüsseltier (vielleicht kam daher die Liebe zum Bulldog?? *zwinker*), Ihre Ohren hingen Ihr vor den Augen, direkt ins Gesicht und wenn sie mich ansah, klappten diese leicht nach hinten. Aber, ich liebte Bionda, sie war was ganz besonderes für mich.
Biondas „Zwingerkollege“ im Tierheim war Dicki. Ein großer, weißer Wuschel-irgendwas-Mix, der bereits von Geburt an, auf einem Auge blind war und auf dem anderen auch schlecht sehen konnte. Aber die beiden waren ein eingespieltes Team und ich liebte sie sehr.
Bionda und Dicki starben beide im Tierheim…
Eines Tages „stolperte“ ich in der Zeitung über eine Anzeige, dass jemand eine Tagesbetreuung für seine Liebe Mischlingshündin sucht.. Ich war neugierig und hab gleich dort angerufen. Eine Stunde später stand Arie mit seiner DSH-Husky-Mix Dame „TATZE“ vor meiner Tür. Tatze und ich haben uns auf Anhieb gut verstanden. Nach einigen Spaziergängen und tollen Gesprächen mit Ihrem Herrchen Arie, haben wir dann beschlossen, dass Tatze nun von Montag bis Freitag, tagsüber bei mir sein würde, wenn ich aus der Schule käme. Ich bekam einen Schlüssel zur Wohnung und holte sie Mittags dort ab. Abends wurde sie dann von Ihrem Herrchen wieder bei mir zuhause abgeholt.
Tatze hat mich etwas über 1 Jahr begleitet, bis ich meine Ausbildung begonnen habe und sie so nicht mehr betreuen konnte. Arie war inzwischen wieder in einer Beziehung und so konnte sich seine Freundin um Tatze kümmern. Wir blieben aber trotzdem in engem Kontakt und trafen uns öfter. Wir haben damals immer gescherzt, wenn Tatze mal Mama wird, sollte Arie mir versprechen, dass ich mir einen Welpen aussuchen könne..
Eines Tages rief Arie mich an.. „Inga, du musst mal vorbeikommen, Tatze bekommt in den nächsten Tagen Babys…!!“..
Der Nachbar-Labrador hatte sich wegen der „gutriechenden“ Tatze auf den Weg gemacht und sich durch den Zaun gefressen. Das Ergebnis waren 10 wunderbare, kleine Zwerge. Geboren wurden sie am 06.03.1999.
Als die Zwerge zwei Tage alt waren, konnte ich als einzige das erste mal zu Ihnen. Ein sooo wunderschöner, bunter Haufen voller kleiner Zwerge. Einer hübscher als der andere. Klar war für mich, dass ich unbedingt eines dieser Zwerge bei mir haben wollte, FÜR IMMER.
Die Wahl viel mir wirklich schwer, aber es waren unter den 10 Welpen nur 2 dabei, die die helle Farbe Ihres Vaters trugen. Das kleine Köpfchen war gelb, die Beinchen weiß und der Rücken dunkel. Diese beiden gefielen mir besonders gut. Da für mich allerdings klar war, dass es eine Hündin werden sollte, konnte nur dieses eine, kleine Mädel, mein Leben versüßen.
Es vergingen 7 scheinbar unendlich lange Wochen, in denen ich allerdings mindestens 3 x pro Woche bei Ihnen war, bis PEPPER bei mir einzog. Sie ist nach wie vor, meine kleine Prinzessin, mein Schatten und meine beste Freundin und ich bin unheimlich dankbar, dass ich bei Ihr sein darf.
Für unseren gemeinsamen Weg, stelle ich hier eine Art „Werdegang“ auf, damit es übersichtlicher und vor allem, leichter zu lesen ist.
1990 - 1996 erster eigener „Patenhund“ im Tierheim Bückeburg
und diverse „Gassi-Hunde“
1995 – 1996 Tagesbetreuung von „Tatze“, Pepper’s Mama.
April 1999 Pepper zieht ein
Sept. 1999 Wir besuchen die Hundeschule
Febr. 2000 Pepper absolviert die Begleithundeprüfung.
Sie erreicht 98 Punkte von 100 möglichen Punkten.
April 2000 Ich beginne meine Ausbildung zum Hundetrainer in der „Hundeschule Rinteln“.
Mai 2001 Prüfung in der „Hundeschule Rinteln“.
Erfolgreicher Abschluss als „Hundetrainerin“.
Mai 01– Juni 02 Nebenberufliche Tätigkeit als Hundetrainerin in der
„Hundeschule Rinteln“. Schwerpunkt: Welpenspielgruppe
und „Großhundgruppe“.
Juni 02 Erste Hilfe Kurs für Anfänger unter
der Leitung von Holger Möller (http://www.hunde-hunde.de/ )
Juli 02 – Mai 03 Hauptberufliche Tätigkeit als Hundetrainerin
in der „Hundeschule, Hundehotel und Hundepension Rinteln“.
Betreuung der Hotel-& Pensionshunde, Ausbildung der Hunde
zur „stationären Ausbildung“. Leitung Welpenspielgruppe und
„Großhundgruppe“.
Mai 03 – März 09 Nebenberufliche Tätigkeit als Hundetrainerin
Nov. 04 Erste Hilfe Kurs für Brachyzephale Hunderassen
Unter der Leitung von Holger Möller
(http://www.hunde-hunde.de/ )
Nov. 08 Neuzüchterschulung des CBCD e.V.
Unter der Leitung von Zuchtwart Frank Feuchtl
April 09 Hauptberufliche Tätigkeit als Hundeausbilder und Pfleger im Zwinger "FFDogs" bzw. "Capones"
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